Vervalsingen van signaturen in de 17de eeuw: hoe herkent men ze?

Unterschriftenfälschungen im 17. Jahrhundert: Wie erkennt man sie?

Unterschriftenfälschungen im 17. Jahrhundert: Wie erkennt man sie?

Viele Fälschungen von Signaturen von Künstlern des 17. Jahrhunderts wurden bereits im 17. Jahrhundert selbst begangen. Woher wissen wir das? Es existieren digitale Nachlassverzeichnisse aus dieser Zeit. Die Daten dieser Verzeichnisse wurden mit Kassenbüchern von Künstlern und prominenten Herren verglichen, von denen einige erhalten geblieben sind. Diese Verzeichnisse verzeichnen, welcher Künstler beauftragt wurde und wie hoch das Honorar war.

So wurden beispielsweise Werke von Pieter Caleszn. (17. Jahrhundert, Haarlem) oft mit denen von Willem Claesz Heda verwechselt.

Angenommen, ein angesehener Herr aus Haarlem beauftragte den Künstler A mit der Anfertigung eines Pfauengemäldes. Nach seinem Tod wurde ein solches Gemälde in seinem Nachlassregister eingetragen, jedoch dem Künstler B – einem deutlich teureren Künstler – zugeschrieben. In diesem Fall könnte man annehmen, dass die Signatur gefälscht ist, insbesondere wenn die Beschreibung des Gemäldes noch existiert. Nachlassregister aus dem 17. Jahrhundert sind mittlerweile online einsehbar.


Verlust von Kunst durch Kriege und Zerstörung

Durch Kriege und die Zerstörung von Kunstwerken sind schätzungsweise 93 % der antiken Kunst verloren gegangen. Was wir heute besitzen, repräsentiert nur 7 % dessen, was über die Jahrhunderte geschaffen wurde. Deshalb sind die Ausgrabungen in Pompeji so bemerkenswert – ebenso wie die griechischen Bronzestatuen, die auf dem Meeresgrund des Mittelmeers gefunden wurden. Sie haben nur überlebt, weil die Schiffe, die sie transportierten, sanken. Viele Bronzestatuen wurden später eingeschmolzen.

Wussten Sie, dass griechische Marmorstatuen ursprünglich bemalt waren? Sie waren also nicht weiß. Kurz gesagt: Die Geschichte hält manchmal Überraschungen bereit.

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